Psychoanalytische Psychotherapie

In der Zeit während und nach unserem Großmeister Sigmund Freud (1856 – 1939) sind diese verschiedensten Psychotherapie-Schulen und -Methoden entstanden. In jeder Psychotherapie, unabhängig von der Methode, ist die therapeutische Beziehung das Gefäß der Veränderung. Unsere Verkörperung – die Leibwerdung der Seele – beschert jedem von uns eine phänomenologische Bewusstseinsgestaltung. Als Patient beginne ich zu spüren, welche Gefühle, Bildern, Regungen im Hier und Jetzt, in mir sind. Bin ich zu, bin ich offen, bin ich mehr oder weniger zu und offen, bin ich abgeschnitten oder gar überflutet von meinen Gefühlen? Durch verbales und nonverbales freies Assoziieren, teile ich meine inneren Wahrnehmungen meinem Therapeuten mit. Dieser Prozess ist eine offene Untersuchung der Innenwelt. Wie falsch oder wahr gestalte ich meine eigene Lebenswelt? Was für eine Geschichte rationalisiert, schützt mein falsches Selbstsystem, welches ich mir zugelegt habe, um die Familien- und soziale Situation, in die ich hineingeboren wurde, zu ertragen? Was für einengende, süchtigmachende Gewohnheiten habe ich mir als Schutzform zugelegt?  Die während einer Therapie echter werdende Beziehung zum eigenen wahren Selbst, ist heilend und kuriert nebenbei Symptome, die notwendigen Richtungsschilder, zum Weg der eigenen seelischen Wahrheit. Heilen verläuft immer von innen nach außen, vom wahren Selbst her, durch die Maskerade der Persona hindurch.        

Weitere Informationen

R. D. Laing

Von R.D.Laing zu Jack Lee Rosenberg, pdf (208kb)

Information

Paar- und Familientherapie möglich.  Einzel- und Gruppen - Supervision nach Anfrage

 
Schreiben Sie eine E-Mail